"Birtek kişiye yapılan bir haksızlık, bütün topluma yapılan bir tehdittir." Montesquieu
"Bir zencinin rengini degistirmenin tek yolu, beyaz adamlara beyaz yurekler vermektir." PANIN
"Bir yargıç, iyi niyetle dinlemeli, akıllıca karşılık vermeli, sağlıklı düşünmeli, tarafsızca karar vermelidir." Sokrates
"Bir yanı dinlemeden karar veren, doğru karar vermiş olsa bile adaletsizlik etmiş sayılır." Anonim
"Bir ülkenin türkülerini yapanlar kanunlarını yapanlardan daha değerlidir." Tales
"Bir toplumda suç varsa, orada adalet yoktur." Eflatun (M.Ö.427-347)
"Bir şey her şey için, her şey bir şey için vardır." GOETHE
"Bir rejim, halkın adalete inanmaz bir hale geldiği noktaya gelince o rejim mahkum olmuştur." Montesquieu
"Binlerce kilometrelik bir yolculuk bile, tek bir adımla başlamak zorundadır." Lao-Tzu)
Zanan seni değil, sen zamanı kullan. e.yıldırım
"kaldır at çöpe, bayatlamış hatanı akıllı ol koru şu gencecik sevdanı ballı olsun ki aşkın, tatlı kılasın akıp giden zamanı" Erol Yıldırım
Kaçan Zamana ağlayacağına, kaçırmadıklarınla övün... E.Y
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Unsere Kinder

 

 

Das Kind

gleicht einer Ähre

der Knospe

nun dürfen

unsere Kinder

nicht trocknen

verwahrlost

gelassen werden

wie die Erde

 

 

 

Erol Yildirim

aus " den Frieden den Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Helle Tage

 

Wenn

eines Tages

die Sonne aufgeht

meine Kinder

sehr viele Festtage

werden wir

Hand in Hand

                                erleben

unsere hellen Tage

werden wir

selbst

errichten

 

 

Erol Yıldırım

                                aus " den Frieden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gerechtigkeit

 

 

Eine Handwaage

hängt

am stählernen Arm

der Gerechtigkeit

                                in einer Waageschale

sitzt das Kapital

nämlich die Reichen

 

in der Anderen ist

die Mühe

nämlich das Proletariat

 

Wenn das Geld

das ganze Gewicht

in die Waageschale wirft

wird das Gleichgewicht

gestört

es ist das Volk

das dabei

sich davon wälzt

 

Man sagt

wer gestürzt wird

habe keine Stütze

also dann

das Recht muß siegen

das Gleichgewicht

zugunsten der Menschheit

hergestellt werden

 

 

Erol Yıldırım

aus " den Frieden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zecke

 

 

Es sind die Zecke

die uns auffraßen

bis in das Knochenmark hinein

 

in unsere Träume eindrangen

unseren Schlaf zerspalteten

 

 

Bei Gott

was soll ich sagen

ihre Habgier

wird hoffentlich

im Grab gestättgt

 

 

Erol Yıldırım

 

aus " den Frieden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Tausend Stücke

 

 

Wenn deine Hände

andere Hände halten

wenn irgendjemand dir

in deinen Träumen

Blumen gibt

so sollen diese Hände

in tausend Stücke zerfetzen

 

Wenn ein anderer Atem

auf deinem Kissen

wenn eine Stimme

flüstert dir

so soll diese Stimme

in tausend Stücke

ins Schweigen gehen

 

Wenn du mir nicht treu bist

bis in den Tod hinein

wenn du nicht so sehr an mich

gebunden bist

wie an meinen Schwüren

mit dem “Amen” begegnetest

so soll deine Welt

in tausend Stücke zerfetzen

 

 

Erol YIldırım

 

aus " den Frieden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

                                                                                                                                        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Leben                                                                                                                                                                                                                                                                                 

 

Du und ich

und dann auch wir

sind in diesem Leben

 

Das trockene Blatt

wird leiden

wird aufblühen

gebähren Zukunft                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          

 

Erol Yıldırım

aus " den Friden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In die Weite

 

 

Was man angefangen hat

soll man auch durchführen

 

bevor man sternhagelvoll

in die Falle des Zweifels gerät

und soll in die Weite ziehen

unerreichbar

 

 

Erol Yıldırım

 

aus " den Frieden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Lied

 

Siebenfach unter der Erde

muß du in sie hineinbohren

das ist deine Arbeit

Bruder Hasan

Die Kohle, in der Tiefe, schwarz

aufflammend in dich eingedrungen

du brennst, und du brennst

Damit treibt man keinen Spaß, Bruder

Rettung erwartet dich erst

im Tageslicht und deine Kraft

 

Der Arbeiter bei Bayer

“Veli,” der ” Hüseyin” Sohn

Seit dich dieser fremdartige Volksdichter sah

wird dein Angesicht immer dunkler

verwandelt sich in Gift

 

Schwester “Sati”

nicht das Schicksal ist das

nur das fremde Tor

Jegliche seiner Lasten sind schmerzhaft

und jene liebenswerten Hände

sind zum Geschirrspüler gemacht

 

Die verfluchten Straßen sind

voll mit Urin, Hundesscheiße

Onkel “Mehmet” kehrt wieder

vom Straßenkehren zurück

flucht mit der ganzen Welt

beschäftigt mit dem Einseifen

seiner Hände

in die tief jener verdammte Gestank gedrungen

 

Buruder “Ali” bei Mercedes

festige die Schraube nicht

und du Kollege aus Tunesien

sollst das Fließband

bei Mannesmann zum Stehen bringen

und du aus Marokko

Griechenland, Italien

und du auch Herr Wiemers

haltet alle durch

Die Deutsche Wirtschaft wird

auch durch unsere Hände

unseren Schweiß

mächtiger

Was ist das nur

Daß wir immer noch gesagt bekommen

"Ausländer-raus"…!

 

Erol Yıldırım

aus " den Frieden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Handschellen

 

 

Ein Schmerz ist die Armut, traf mich schwer

Ein Räuber ist der Staat, schneidet mir den Weg ab

Der Todesengel, meinen Tod in Empfang zu nehmen

Ist es nicht an der Zeit, daß Tyrannen gestürzt werden

 

Im nebligen Wetter patrouillieren die Wölfe

Dem Volk ist die Heimat zur Hölle geworden

In Lebensgefahr, der Tod kommt näher

Ist es nicht ander Zeit, der Finsternis entgegenzustehen

 

Gegen die Reaktion richtet sich unsere Wut alle Tage

In der Verbannung, und von den Kindern getrennt

Sicher werden sich eines Tages unsere Hände treffen

Ist es nicht an der Zeit, wenn wir prunkvolle Epen dichten

 

Dieser Dichter, in der Fremde lebend, ruft zu der Fahne der Einheit                                                                                                                                                      

Einigkeit hilft siegen, Schluß mit dieser Entbehrung

Los, marschieren wir, um die Reaktion zur Hölle zu jagen

Ist es nicht an der Zeit, lebhafter zu werden, denn ein Sprößling                                                                                  

sind wir mit tausend Zweigen

 

 

 

Erol Yıldırım

 

 

aus " den Frieden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vierzig Jahre

 

 

nach vierzig Jahren Verliebt sein

wo sind die alten Tage geblieben

wie eine Bergspitze unseres Herzens

wir sind nicht mehr fünfzehn Jahre jung

die Jugendwinde wehen nicht mehr dort

von selbst verläßt, unser Kummer uns nicht

 

das Leben, ist wie eine Schaukel

die Spitze des Seiles von uns ist fast am zerreisen

ist das Schmerz des Menschen heilbar

wen man gut Schaukel kann

 

wie ist es möglich nicht zu scherzen

über die verlorene Zeit

unsere Schatten versanken in die feuchten Straßen

wenn doch unser Leben nur nicht so schnell

am laufen wäre nach der verlorenen Hoffnung

 

 

in unseren Herzen ist eine Leere

unsere Augen sind immer zu

auf der Schaukel sind die Tage gezählt

 

man weiß, das Ende ist der Tod

soll man schneller Schaukeln

damit die Seile schneller reißen?

 

 

Erol Yildirim

 

aus " den Frieden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

Vergangene Tage

 

 

Wo bleibt noch nicht zerfressen

                              des Leben?

Reicht es immer noch nicht

sich bemühen den Zug zu erreichen

der schon längst abgefahren ist

 

Du hast die Nächte

zu Tage hinzugefügt

 

Um etwas säen zu können

daraus würde aber keine Ähre

 

Ein altes Ruder bist du jetzt

Man hat dich ausgesetzt

auf einer einsamen Küste

 

Nimm dich in Acht!

Lass dich nicht mitnehmen

             du wackelst sonst

             mal hin mal her

                                mit der Schwung der Wellen

 

In den Tagen an denen du am meisten

                                  verliebt warst

Hast du nicht einmal daran gedacht?

Ergreifen die Haare des Meeres

und fragen, “ob du geliebt hast, oder nicht!”

 

Jetzt also versenke dich

in die Tiefe des blauen Meeres

und denke noch einmal an vergangenes

von Anfang an…!

 

 

 Erol Yıldırım

 

aus " den Frieden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denken Soll Man

 

 

Verheimlicht haben sie die Sonnen mit Lehm

Hinrichtungsgalgen

steigen niederträchtig auf.

 

Die Anderen sind auf dem Mond gelandet,

haben wir aber den “Murtaza” im Dorf erreicht?

 

Wozu ist es denn nötig,

den Weltraum nochmal zu interpretieren?

Holen wir die Erde herunter

vom Horn des Ochsen…!

 

Denken soll man, denken,

mutig, offen,

weit ohne das Gefühl der Leidenschaft!

In vier Holzplatten sind

" die im Wachstum zurückgeblieben Jungen,

Mit Schußwunden! "

 

Sie werden nicht mit der Fahne eingewickelt.

Es ist voll Bitterkeit…

und hört nicht auf mit  dem Tränen

 

                                Feind sind vier Mauern

Zeit ist knapp

Die Waffen ergreifen!

 

Denken soll man, denken

von vorne herein!

Warum immer wir zu Boden

sinken, denkt nach!

Warum?…

 

 

Erol Yıldırım

 

aus " den Frieden Umerman "                                                                                                              

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                

 

 

Am Ersten September an Mitterand

 

Wie haben sie Festtage

von unseren Kindern zugrundegerichtet!

 

In Hiroschima haben sie bombardiert.

In Vietnam haben sie erschoßen.

 

Die Frucht von den bestellten schwarzen Wolken

ist Hungersnot,

hat schon die ganze Welt angestiftet.

Die ansteckende Krankheit

zerfrißt die Pupillen unserer Kinder.

 

Sie haben sich

im Schatten ihrer Waffen flüchtend,

gegen die Blumen im Frühling 

und den jungen Wald gekäpft.

 

Wieviel mal haben sie hinterrücks

den Freiheitmarsch ohne Mittleit zerstört

 

Folter und Blut

das sind die Seiten im Buch der Geschichte.

 

Manche haben sich eine Krone und Zepter

aus Atomwaffen gemacht.

Sie treten auf denTränen von Waisen

und hungrigen Kindern herum und unverschämt

schreien sie nach Krieg!  

 

Manche werden, weil sie weiße Tauben

fliegen lassen, erschoßen,

in dieser neuen Zei

 

Mein Freund Mitterand,

du kennst mich nicht.

Aber, Nazım, Neruda und Brecht 

die Friedenshelden, die kann man nicht vergessen?

Und wie hinterhältig ist Salvadore Allende

ermordet werden!

 

Mein Freund Mitterand,

in unserer Welt ohne Friedensdurst

verbringen wir die Zeit zusammen.

                                          

Ich bin ein Dichter,

der das Haupt gegen den Krieg erhebt,

du bist ein sozialistischer Präsident

der den Sieg errungen hat.

 

Es lebe hoch der französische Arbeiter

und mein Proleteriat…!

 

Erol Yıldırım aus " den frieden Umarmen

 

 

Sie werden die Hoffnung Nicht Töten Können

 

Die Hoffnung strahlt, wie eine Sonne

Habt ihre gehört, Freunde?

sie hätten die Hoffnung erschossen!

 

Du warst es, du verirrte Kugel

hast den Friden zerstört.

Das werde ich dir heimzahlen.

 

Eine weiße Taube ist die Hoffnung

den Bächen entlangen,

das Wasser, die Begeisterung, Freude

Ähre auf den Feldern

Mohnblüten bewegt

das Seidentuch

unserer Tänze

Hand in Hand

unser Schweiß, unsere Mühe

Wurzeln geschlagen

im Aufblühen

die Hoffnung.

 

Habt ihr gehört Freunde?

Sie hätten die Hoffnung gefangen

jetzt in Käfigen eingeriegelt

auf den Foltertisch gelegt.

 

die Berge, Felsbrocken und das Leben

könnte ich sie einmal

nur einmal erreichen die Sonne

würde die Hoffnung

von den Fäldern strömen

aus den Fabriken

und die Maschinen würden aufstechen

 

Wir werden die verrosteten Schlösser

abreißen

sie an die Galgen bringen.                    

 

Noch die Sonne warm

das Schweigen der Maschinen

soll euch nicht täuschen

Noch ist die Hoffnung nicht verlorengegangen

Die Ähren schlagen Würzeln im Boden

neue Wurzeln überall.

 

Die Berge, Felsbrocken und das Leben

sind dem Frieden gewidmet

rückwärts zählen,

wir der Friede von den Fäldern, den Meeren

sich auf Erden ausbreiten.

 

                                  Erol Yıldırım aus" den Frieden Umarmen "                

 

 

                                 

Den Frieden Umarmen

 

 

Einen vorschlag habe ich, Herr Lehrer:

Wir denken uns zusammen ein Spiel aus.

das Leben verwandelt sich in ein Märchen.

zum Beispiel “Ayşe”

                            zu einer brennender Kerze

hier in der Mitte.

 

Und was werden wir dann sein?

Natürlich die Nachtfalter

dann fangen wir an

um “Ayşe” herumzufliegen.

Verlangen welche von uns

                                         noch mehr Helligkeit,

so ist ein Versuch wert,

                             das Licht zu umarmen

 

Einen Augenblick mal, Kinder!

Es darf nicht so weitergehen,

wie es schon immer war,

so muß dieses Spiel nicht enden.

Feuer ist das,

                   das keinen Spaß kennt,

kann euch alle verbrennen,

wenn ihr euch ihm einzeln nähert.

 

Nein, nein lieber Herr Lehrer,

mein lieben Freunde,

Ich schwöre es euch,

ich werde euch nicht verbrennen

mit meinen Flammen

 

Ich möchte nicht sein

in einem solchen Spiel.

Die Wahrheit zu vergessen,

sie als nicht existierend

                                    in eine Ecke zu verdrängen,

in den Märchen zu Leben,

erscheint mir äußerst seltsam.

noch gestern war es,

uns allen bekannt,

sie haben unsere Hütte abgerissen,

die vier Wände und den “Saz” meines Vaters,

die er spielte,

wenn er Kummer hatte.

 

Das Bett, die Decke und Dachziegeln

wurden alle unter den Panzern zermalmt.

 

Augenblick mal, Freunde,

man lenkt vom Thema ab

und unsere Zeit ist sehr knapp.

 

Solch einen Unsinn hier

ich erhebe Einspruch.

der Blaue Himmel, an dem die Sterne hängen,

und dieses kleine Mädchen,

einsam in der Dunkelheit.

mutterseelen allein

                            im Freien.

Sind wir mächtig der Dunkelheit gegenüber,

so könnten wir vielleicht die Nacht lieben.

Ich meine, wir müssen erst

                                        hier dieses Rätsel lösen.

 

Am besten sollte man vieleicht

ein strahlender Fisch sein, mein Freund,

um die Dunkelheit zu besiegen,

dann einen echten Freund finden,

um die Einsamkeit zu vertreiben.

 

Dann wollen wir alle

zusammen eine Fisch- Familie bilden.

 

Angenommen wir sind jetzt

in einer Villa

am Rande einer endlosen See.

In Wahrheit ist aber

ein buntes Aquarium

                                unser Haus,

so eng wie unsere Hütte,

vorne das bunte Glas

hinten der Kummer, der Schmerz,

Hätten Sie, Herr Lehrer,

                                nicht von den Meeren erzählt,

                                            von den Ozeanen,

so dächten wir vielleicht,

unsere Welt sei

so klein wie ein buntes Glasgefäß.

 

Müssen wir unbedingt Fische sein,

dann kleine “Kleine Schwarze Fische.”

 

So, lieber Herr Lehrer,

wir sind entschlossen,

werden “Kleine Schwarze Fische” sein.

 

Sehr gut, Kinder, sehr schön,

aber habt ihr nicht etwas vergessen?

Die kleinen Fische werden

von den großen gefressen.

Denkt außerdem

an die Menschen

und an ihr tödlichen Waffen!

So frei sind auch,

wie man immer meint,

die” Kleinen Schwarzen Fische” wieder nicht.

 

Nun, lieber Herr lehrer,

ist es nicht unser Recht,

eine schöne Welt zu fordern,

ohne Reisepaß, ohne Visum,

ohne Polizei, ohne Stacheldracht?

Was sollen wir noch werden

um Hiroschima nicht noch einmal

                                                   zu erleben?

Wie können wir sie begründen,

eine lebenswürdige Welt?

                                Sollen wir Engel sein,

oder ein Ungeheuer?

Und es bleibt noch

sich in eine weiße Taube zu verwandeln

                                      mit weißen Flügeln,

im blauen Universum zu fliegen.

Ehrenwort, lieber Herr Lehrer,

auch die Müdigkeit wird uns nicht

zur Rückkehr erschrecken,

denn unsere Welt

ist mit Stacheldraht umstellt.

 

Mit solchen Vorstellungen, Kinder,

verwirrt ihr mich.

Auch wenn das Universum keine Grenzen hat,

ist das Leben nicht einfach

ohne die anderen Lebenwesen,

nämlich ohne die Menschen.

Ich meine einfach,

als Menschen bleiben wir

und suchen den Weg zum menschlichen Leben.

Kurzum meine ich,

bleiben wir als Weltangehörige,

erneuern diese Welt

                               in unseren Händen.

 

Es ist einer solchen Mühe wert,

wenn wir im Namen des Friedens

                                               und für den Frieden

den Krieg besiegen

                             den Hunger,

                                  das Unglück der Menschheit.

dann werden die Grenzen

                      nie mehr die Menschen erschrecken.

Kommt nun gemeinsam

                       haltet die Hände fest

                                           mit den Händen!  

                                                   

Wir marschieren für die Tage

des Brotes, der Rose und der Freiheit.

 

Jetzt haben wir verstanden, Herr Lehrer,

Wir müssen doch Tauben sein,

Aber " Friedenstauben " dieses Mal-

Erol Yıldırım aus " den Frieden Umarmen

 

Sie Waren zu Dritt

Sind Jetzt zu Hunderten

 

 

Er ein Reiter,

scharf wie Fels

und fest

saß er auf dem geflügelten Pferd.

 

Der rote Schimmer seines Rüstzugs

eine Löwenmähne.

 

Er ließ sich federn,

seine Adlerblicke

gerichtet auf den Weg

blickten lange Zeit.

 

In der Ferne brach Wind auf.

Mit diesem Wirbelsturm kam

ein brauner Mann

wie ein Orkan.

 

Er trug

eine seltsame Waffe, eine “Saz”

und richtete sie auf den roten Riesen

auf dem Pferd

und begann voll Kummer

zu erzählen.

 

Er sprach: Mein Sultan, mein Scheich,

mein Meister,

ich bin dein Weggefährte geworden.

 

Der Reiter erwiderte:

Meine Vergangenheit,

meine Zukunft,

ich habe mich mit dir

brüderlich vereinigt.

 

der Braune sprach: Wünsche, und ich würde

für dich sterben auf deinem Weg,

“Pirsultan Abdal” ist dein Sklave.

“Hızır” Pascha möchte meinen Kopf.

Mein Dolch

ist schon gezückt,

eine giftige Schlange.

Erlaube mir,

“Hızır” den Kopf abzuschlagen.

 

Der Reiter erwiderte:

Die Erlaubnis bekommst du

nicht, mein Bruder.

Du bedarfst der Hilfe,

damit du findest den richtigen Weg.

 

“Simavna Kadısı” Sohn,

“Schehbedrettin,”

ein hoher Heiliger,

hatte eine große Feier

vorbereitet.

Seinen weißen Bart umfaßt

verkündete er gedanken seines " Varidat " *

vor der versammelten Menge

vor den Brüdern im Glauben.

 

Dieser große Mann

hatte große Ideen

zum Heilmittel verdichtet

und gab es der Menge.

 

"Außer der Wange der Geliebten

sei euch alles gemeinsam. "

 

Arm in Arm, umschlungen,

die Gemeinde um ihn herum,

sehnsüchtig Weinende

auf wildem Meer,

Schehbedrettins Schüler

wie ein eilig segelndes Schiff

 

In großen kesseln schmolzen

die Matrosen

ihre Ketten

zum roten Segel

für ihr Schiff.

 

Der Weißbärtige

mit geschorenem Haupt

sah von weitem nahen

zwei Reiter,

ganz in Rot gekleidet der eine,

der andere mit einem Schal.

 

Wie eine weiße Wolke

losgekoppelt vom Himmel

und voller Regen

flossen sie als Hoffnung

in die Erde.

 

Der weiß gekleidete alte Mann,

der Löwe, war abgestiegen

von seinem roten Pferd,

drei Seelen und drei Herzen

waren Eins geworden

hatten sich im Kurdensitz

auf die geliebte Erde gesetzt.

 

“Pirsultan Abdal” spielte und sang,

berichtete über die Weltprobleme,

erbarmungslos war der Räuber,

nicht funktionsfähig war das System,

neue “Mervanen” waren aufgetaucht

                        

Als “Schehbedrettin” des hörte

unter dem Feigenbaum

stach er seinen Stab in den Boden,

seine weiße Kleidung

zog er und hing sie darüber,

wandte sich um und sprach:

Wenn du es nicht erlaubst,

wen du es nicht zuläßt,

daß ich vernichte

die Ungerechtigkeit des Tyrannen,

so wird er letztlich erhängen

auch uns beide an solch einem Strang.

 

Der Mann mit den zusammen gezogenen

Brauen blickte voller Zweifel,

erhob “Zülfikar*”, sein Schwert,

schwang es Himmelwärts

und wieder herab

und stach es tief in die Erde.

Weder der Himmel spaltete sich,

noch spritzte Wasser aus dem Boden

nichts geschah.

 

Deutlich wurde so das Wunder.

Nicht sollte verübt werden

Betrug an der Menschheit.

 

Sollen doch sie Mehl mahlen

und Brot backen!

Um der Menschen willen

wäre es ein Unrecht,

alle Arbeit von uns zu erwarten.

Auch womit er sein Brot ißt,

muß jeder selbst überlegen.

Daß er nicht immer

Ketten tragen und Salz essen muß,

lassen wir ihn das selbst herausfinde

 

Übereinander häuften sie ihre Kleider

und als Gleiche in ihrer Nacktheit

machten sie einen Pflug

aus Zülfikars scharfen Blättern

und steckten es nie wieder

in seine Scheide,

sondern durchfurchten damit die geliebte Erde

von einem Ende zum anderen.

 

Die Sehnsucht des Wassers nach Erde

und der Erde nach Wasser

erlosch.

Das Getreide konnte seine reiche Ähren

nicht tragen,

Herren gab es keine mehr

und auch keine Knechte.

 

Sie sangen alle aus einem Munde.

Wie heilig, wie fruchtbar war

doch die Erde!

 

Die Hinzukommenden sahen

drei Splitternackte, sonderbare Menschen,

die “Zülfikar,” das Schwert,

aus der Scheide genommen

und es zu einem Pflug gemacht hatten.

 

Die es sahen, zögerten nicht,

das Leben neu zu beginnen.

Auch sie zogen ihre Kleider aus

und warfen sie zu den anderen.

 

Plötzlich waren

alle Ungleichheiten,

die Herrschaft des Menschen

über den Menschen nicht mehr

vorhanden.

Jetzt waren sie nur noch

lebende Erde.

 

 

Erol Yıldırımm

 

aus " den Friden Umarmen "

www.erolyildirim.org

 

 

 

* Varidat :Buch, heilige Schrift von Schehbedrettin

                           ____________________

 

*Zülfikar : Name eines kultischen Schwertes mit zwei                                                                    

  Blättern von  Hz Ali.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EPOS VON LİEBE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teufel

 

Bist du der Teufel

oder Gott selbst vieleicht?

Wie du den Weg gefunden

hast in mein Herz

eingedrungen bist

             Erol Yıldırım

                           aus "Epos von Liebe

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                         

                          Alleinstehen

 

Rechtsum das Meer

der Sand in der Mitte

meine Fußspuren

              im Sand

der Himmel über meinen Kopf

gefüllt mit der Sonne

Ich gehe ganz allein

wenn nur mein Schatten

nicht dazu zählte

 

Lincksum das Meer

meine Fußspuren

             im Sand

Rechtsum die Sonne

der blau Himmel über meinen Kopf

Ich marschiere ganz allein

wenn nur meine Sehnsucht

               nicht dazu zählte

 

 

Erol Yıldırım

 

aus " Epos von Liebe "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Epos einer Liebe

 

 

1

 

Eine blaue Wolke meine Freude,

Meine Hoffnung eine weiße Taube,

Die Helligkeit der Lenz ist mein Gemüt;

Du, meine Heimat, Heimat, Heimat…

 

Onkel “Hasso” traurig, traurig ist auch tante “Zeyno”

                                                         und “Süphan…”

Ein Epos ist,

wie ein Schwert in tausendundeinjähriger Scheide

                                                                verrostet…

11

 

Es war grün übersät, grüne Ähren waren es,

Es war der Wald, der noch keine Axt sah,

Es war “Aras”, Tigris und Euphrat…

Es war Saladin Ajjubi…

 

Überschäumend floß er, überschwemmend,

Es war die Natur, der Tag und noch gestern,

Die Freiheit eines Helden über die Kampfarena

 

Ein Rätsel, dessen Auflösung ich schulde

Und nicht wie ein schneeweißes Gedicht

                                   schreiben konnte…

Ein fester Knoten meine Freiheit…

 

Einem verrückten Hengst gleiche ich,

                                  nicht zu zügeln,

Widerschein der Brände in meinen Augen,

Bäume auf, sobald losgelassen  

 

111

 

Zu ist die Nacht, wie der Regen die Nächte,

Sie lösten sich auf und der Tag brach an

Tausendundeinfarbig war der Regenbogen,

                                  den ich durchquerte,

“Schaue nicht zurück”, sagten sie,

                                     ich schaute zurück,

“Spreche einen Wunsch aus”, sagten sie;

                                        ich hatte

                               Wenn ich sage, jenseits des Regenbogens

Begegnete ich deiner Liebe,

                         wer glaubt es mir schon?

                                Die Wahrheit ist es; dem Wasser gleichst du

Dem rasselnd, plätschernd fließendem Wasser…

In wievieltem Stock jenes großen Hauses,

                                            begegnete ich dir

 

Ein Wind weht, es ist meine inbrunstige Liebe zu dir,

Will mich nicht in Ruhe lassen…

Ich, aus “Maraş”, “Tatvan” und “Kars,”

                         dachte nie daran, daß ich eine Liebe,

                                             wie bei “Kerem” und Aslı”

Einmal Tausendundeine Nacht Märchen

                                                         erleben würde

Weder die Feldblumen aus “Sivas”, was ich vermisse,

Noch die See, “İstanbul” oder meine Sehnsucht,

Kann mein Land, ohne dich zu einem Lied

                                     in meinem Mund werden…

Mit ihrem Geschmack, dem Gewürz,

                                dem Himmel und dem Wasser

Ganz “İstanbul” bist du nun in mir,

                                              du,

                                              der Himmel,

                                              das Wasser,

                                              meine Befreiung,

                                              der Morgengrauen,

                                              und der Berg “Munzur,”

Mit dir, du mein Land, du Grün, du Ähre!

 

 

 

Erol Yıldırım

 

aus " Epos von Liebe "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Lied

 

(Brief aus Deutschland)

 

 

Die Tage sind schwarz wie Kohle,

             es vergeht nicht die Zeit

Rechts Explosionen, links viel Rauch

Die Ungerechten schrieben mein Schicksal

Ich grabe und grabe, es endet die Mine nicht

Ein noch schlimmeres Ende, ist nicht in Sicht

Ich fahre und fahre, es endet der Weg nicht

So schützt kein Held seine Geliebte

 

Ein Nest für blinde Vögel, soll nur Gott schaffen

Doch angewiesen auf Gott, ergeht es uns übel

Die Miene ist grausam, die Herren kennen

                                                       kein Pardon

Ich grabe und grabe, es endet die Mine nicht

Ein noch schlimmeres Ende, ist nicht in Sicht

Ich fahre und fahre, es endet der Weg nicht

So schützt kein Held seine Geliebte

 

In der Fremde Ausländer, in der Heimat

                                                  Deutschländer

Wanderer sind wir nur, Herbergsbesitzer

                                     sind wir nie geworden

Unerträglich ist der gift' ge Schmerz

Ich grabe und grabe, es endet die Mine nicht

Ein noch schlimmeres Ende, ist nicht in Sicht

Ich fahre und fahre, es endet der Weg nicht

So schützt kein Held seine Geliebte

 

Meine Frau, meine Schwermut

                               brennt in meiner Brust

Meine Tage sind schwarz wie Kohle,

Meine Nächte noch viel schlimmer

Es zerbricht selbst der Geduldstein, dem ich dies klage

Ich grabe und grabe, es endet die Mine nicht

Ein noch schlimmeres Ende, ist nicht in Sicht

Ich fahre und fahre, es endet der Weg nicht

Auf der E 5 folgt mir der Todes

 

Die Familie wartet bereits auf mich

Sie sagten: “deine Frau hat Tuberkulose,

                     deine Mutter ist gelähmt”

Armer Dichter, zu heilen ist mein Schmerz

                                 nicht mit Worten

So war es immer, so darf es nicht mehr sein

Ich fahre und fahre, es endet der Weg nicht

Auf der E 5* folgt mir der Todesengel

 

 

                               Erol Yıldırım

                              aus " Epos von Liebe "

                                                                   * E 5: Einzige Autobahn von Deutschland nach Türkei

                                      jedes Jahr, verunglücken viele Reisende.

 

 

 

Mein Kaktüs Warst Du

 

 

Gruben sind deine Lügen ohne Grund.

Verschlungen samt meinem Glauben

Hexenkessel dein Herz

versklavt meine Geduld untern Hauben.

 

Meine Liebe

von dem Winde fortgeblasen,

mein Hoffnung so leer,

von Strömung fortgebracht.

Meine Träume mit Feen und Dämonen,

der Prinz in den Märchen Tausendundeinenacht

bin ich es nun nicht mehr.

 

Ohne Liebe sehen meine Nächte,

ohne Liebe meine Tag aus 

wäe ich jetzt bin

wäe eine dürre Wüste ohne Kaktus

 

 

Erol Yıldır›m

 

aus " Epos der Lieber "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Verlorenen Wege

 

 

Ich verlor meinen Weg

Ich will ein Weg

Ich verlor meine Rose

Ich will eine Rose

Ich bin

in volle Schwermut gefallen

 

Ich will einen Lehrer

der meine Hand fest hält,

meine Zunge lösen wird

 

                                Erol Yıldırım

                                aus " Epos der Liebe "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Farbige Zeitungen

 

Die Zeitungen der Welt schreien sich an

Eine Nachrichten wie eine Bombe

" Prinzessin Carolin hat ein Sohn "

  Datum: 12 Juni 1984

 

in Indien sind zehntausend Kinder

an Hungersnot gestorben

datum 12.Juni 1984

psssss! still!

die farbigen Zeitungen sind still!

 

 

Erol Yıldırım

aus " Epos der Liebe "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      Mein Herz ist

eine Matrosensfackel

 

 

der Kummer der Fremden

befällt mein Herz

Ich bin

einen Auswanderer Vogel

durstig in dem blauen Meer

mein Herz

ist eine Matrosensfackel

es blinkt dreht sich

es erlöscht nimmer

 

 

Erol Yıldırım

aus " Epos von Liebe "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rettet den Helden

 

 

Was erwartest du von einer Zauberkugel,

leg deine Hand auf dein Herz.

Laß es, Erinerungen kann man nicht einfach löschen.

Denk' hier an unsere Zukunft,

ist der Sonnenaufgang am Horizont

                              nicht zu dunkel?

 

Das verzauberte Schlafzimmer eines

Flittchens hat meine Liebe verzaubert

                    und gefangen genommen.

Jetzt ist Deine Liebe im Netze des Flittchens

Diese hält Deine Liebe in ihrem Gemach fest.

" Zum Teufel mit ihm ", sagst Du

und weinst in Deinem Zimmer?

 

Feige bist Du,

komm doch raus aus Deinem Versteck

und sieh mal in Deine Umgebung.

Nur Feiglige flüchten vor dem Kampf

Das Beste ist bleiben und kämpfen.

 

Sind wir ein mal gefangen in solch

                                  einen Sturm,

sollen wir an dem erbarungslosen

           Zahnrädern hängenbleiben?

Sieh doch, unaufhörlich läuft die Zeit

                                         gegen uns.

Komm doch… Komm raus

aus Deinem Versteck und sieh mal

                          in Deine Umgebung.

Vor Schadenfreude schmieren sich

die Leute Henna sonst wohin…

Bist du es wert, der Sklave

von ein paar Schmeichlern zu sein?

Ist das Problem der Stoz:

                                In der Liebe gibt es keinen Stolz schleif es ab;

Lös den zauber des Flittchens,

misch ein Gegengift in ihres.

Halte ihn fest und rette den Helden

den Kampf zu verlieren ohne je

gekämpft zu haben, ist so wie sich zu

                                             ergeben.

 

Erol Yıldırım     

aus " Epos der Liebe "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

                                Meine Schwermut

 

 

Meine erste große Liebe

Ein Mädchen namens Emek*

Noch wußte ich nicht

wie die Biene Honig macht

bevor sie mich lehrte

Wer sich wie, ihre Mühen klaut

 

Als ob sie am Werktisch

dem Stahl Wasser geben würde

löste sie den Knoten

wie ein Geschoß

 

                               wo sie am Webstuhl einzeln die Rosen

in den Teppich nähte

wurde die Rosen ausgebreitet

Der Rosendorn verletzte ihre Hände

 

 

Bei einem Tekstilstreik

Gedanken wie eine Flagge,

dies erzählte sie einer Freundin

dann wurde ich ein Fisch

an ihrer Angel gefangen

 

Immer wenn ich in ihre hellbraunen Augen sah

stieg in ihr die Sehnsucht zum Blauen meer

 

Als ob sie mich in eine Masche schlingt

löste sie in mir das unlösbare Rätsel

und befreite meinen Kummer

 

Ihre Liebe hat mir das Weinen das Lachen

und die sinnlose Liebe gelehrt

 

Die Armut habe ich besiegt

und in meiner Furcht habe ich die Furchtlosigkeit

errei

 

Weder eine Kugelwunde

noch eine Konturgerilla

Es macht mir keinen Kummer

zwischen diesen verdammten vier Wänden

 

Erol Yildirim                 

aus " Epos der Liebe "

                               www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                              Hand in Hand

 

hatten wir uns nicht verständigt

meine geliebte Rose

Hand in Hand gegen

den Sonnenaufgang

auf unseren Lippen

ein Lied ohne Kampf

und Trennung

unter dem Regen

ein Wiederstand ohne Angst

gegen unsere Hoffnungsloskeit

wollten wir marschieren

und verschmelzen zu einen Lied

 

gibt etwas Mühe

gestern war es noch eins

heute sind es zwei

zerbrochen ist deine Welt

wie erreichen wir so Kraftlos

durch die Nacht

die Morgendämmerung

 

versprechen wir uns nicht

Hand in Hand unter dem Regen

auf unseren Lippen

eine liebvolle Marsch mit Freundschaft

mit Widerstand gegen

die gestohlene Herrschaft

wollten wir marschieren

unter dem Regen

zusammen Hand in Hand

geschlossen gegen Hoffnunglosigkeit

und Dunkelheit

 

Erol Yildirim

 

aus " Epos Der Liebe "

www.erolyildirim.org

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächte voller Sehnsucht

 

 

In mir ist es leer,

so tief und dunkel.

Meine Nächte sind voller

Sehnsucht ohne dich,

vergeht nicht.

 

Ich bin der rutschige Spielkiesel

in den dunklen Gassen

und schlendere mich

in einzelne Stücke.

 

In tausend Teile ist mein Herz

in mir brennt es ohne zu erlöschen.

Ich suche nur dich

in meiner so lehren Welt.

 

Auf einer Seite ist meine Vergangenheit

so schwer wie nie

Auf der Anderen meine Zukunft

wie verrückt nach dir schreiend.

 

In mir ist es leer

so tief und dunkel.

Meine Nächte sind voller

Sehensucht ohne dich

vergeht nicht.

 

 

Erol Yıldırım

aus " Epos der Liebe "

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da die Nachtigal die Rose schleppte

 

am Ende eines Wirbelsturms

ist mein Herz an den Stachel gehängt

mein Herz brennt stück für stück

mein Herz brennt in flammen

mein Herz ist ein trockener Ast

es blüht nicht voller rotheit

 

einer weiß, einer rosa

andere rot

an drei Seiten habe ich drei Rosen

sie mit tanzendem Gang zu laufen voller rotheit

 

mein Herz ist den Glas des Landhauses

Mein Herz ist verschwiegen

ich kann mein Geheimnis nicht sagen

Mein Herz ist ein Geduldstein

Ich kann nicht mein Kummer verraten

mein vergiftetes Herz

es füllt sich und überströmt

es blümt sich nur nicht voller rotheit

 

 

Erol Yıldırım

aus " Epos der Liebe "

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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